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Lufttrennung über den Kältemaschinen von Rechenzentren

DataAirShield

Das Problem: warme Luft, die zurückkommt

Ein Rechenzentrum saugt kalte Luft über die Seitenfassaden und über den Zwischenraum oberhalb des Daches an, führt sie durch das Gebäude und bläst die erwärmte Luft oben wieder aus. Rund um die Ansaugstellen entsteht Unterdruck. Dieser Unterdruck zieht die warme Abluft entlang Dach und Fassade zurück zu den Ansaugöffnungen. Die angesaugte Luft ist dadurch wärmer als die Außenluft, und die Kälteleistung sinkt.

In der Praxis: An heißen Tagen erreichen die Kältemaschinen ihre Auslegungsleistung nicht, der PUE-Wert steigt, und die Anlage wird größer ausgelegt als nötig.

Die Lösung: eine zweite Haut mit dem richtigen Widerstand

Eine Trennschicht über der Dachfläche hält die warme Luft von den Ansaugstellen fern. Intuitiv würde man diese Schicht geschlossen ausführen. Das geht schief: Im Zwischenraum zwischen Dach und Trennschicht entsteht dann so viel Unterdruck, dass die Ventilatoren aus ihrem Betriebspunkt geraten.

Das Optimum ist ein Gewebe mit kontrolliertem Luftwiderstand: dicht genug, um die Rezirkulation zu unterbrechen, offen genug, um den Zwischenraum auf Druck zu halten. Dieser Widerstand ist eine Materialeigenschaft, die man messen muss, nicht aus einem Offenheitsgrad ableiten kann. Deshalb lassen wir von jedem DataAirShield®-Gewebetyp den Druckverlust nach EN 13030 bestimmen. Der CFD-Planer des Projekts rechnet damit direkt weiter.

Funktionsweise der DataAirShield-Umluftschirme: ohne Schirm wird warme Abluft erneut angesaugt, mit Schirm bleibt der Zwischenraum auf Druck

Was DataAirShield® anders macht

  • Gemessener Druckverlust. Drei Gewebetypen mit gemessenen ζ-, Cv- und CD-Werten nach EN 13030. Eine Zonierung je CFD-Zone ist möglich: dichter, wo die Rezirkulation am stärksten ist, offener, wo der Druck im Zwischenraum kritisch ist.
  • Bauteil, kein Maschinenzubehör. Die Schirme stehen meist auf den TGA-Zeichnungen bei den Kältemaschinen, hängen aber außen am Gebäude. Wir bemessen sie auf Wind und Schnee nach Eurocode und CEN/TS 19102 und liefern den statischen Nachweis für den Stahlbauer.
  • Brandsicher nach Norm. Brandklassen M2 (NF P92-503) und B1 (DIN 4102-1) mit Prüfzeugnissen akkreditierter Institute.
  • Biaxial geprüft je Rolle. Vor der Fertigung prüfen wir jede Gewebrolle biaxial, damit die Spannung im Gewebe zur Berechnung passt und die Schirme auch nach Jahren straff bleiben.
  • Regen, Schnee und Schmutz gehen hindurch. Das Gittergewebe lässt Wasser durch, hält keine Schneelast fest und lässt sich mit Wasser und einer weichen Bürste reinigen.
  • Demontierbar und austauschbar. Jeder Schirm sitzt mit Edelstahl-Spannfedern in einem Schienenprofil und kann für Wartungsarbeiten an den Kältemaschinen herausgenommen werden.

Von der Spezifikation bis zur Montage

  1. Spezifikation und CFD. Wir liefern die gemessenen Druckverlustdaten der Gewebetypen als Eingabe für die CFD-Studie des Projekts. Ist noch kein CFD-Partner an Bord, benennen wir einen spezialisierten Partner.
  2. Engineering. Gewebeeinteilung, Spannungsberechnung, Feder- und Seilplan, Anschlussdetails an die Stahlkonstruktion, statischer Nachweis.
  3. Fertigung in Duiven. Hochfrequenzverschweißte Paneele nach Maß, mit Keder, Saum und Edelstahlstab; alle Maße aus dem 3D-Modell.
  4. Montage. Eigene Montageteams, auch auf bestehenden Dächern und in laufenden Rechenzentren, in ganz Europa.
  5. Dokumentation und Nachsorge. Montageanleitung, Wartungsvorschrift, Logbuch und Garantieerklärung, fertig für das Submittal. Jährliche Inspektion auf Wunsch.

Referenzen

  • Hyperscale-Rechenzentrum, München (2026). Rund 235 Umluftschirme, über 2.300 m² DataAirShield05, nach CEN/TS 19102 bemessen, mit vollständiger Submittal-Dokumentation für den TGA-Unternehmer.
  • Textilfassade CO₂-Reduktor, Alkmaar (2023). Luftdurchlässige Gittergewebefassade um eine CO₂-Abscheideanlage: dasselbe Prinzip, dieselbe Spanntechnik.
  • Gittergewebeschirme im Freien seit 2006 und 2013. Bedruckte Gitterschirme in Waddinxveen (2006) und eine Gewebefassade in Uden (2013) hängen nach zwanzig bzw. dreizehn Jahren noch immer.

FAQs

Warum kein geschlossenes Dach über den Kältemaschinen?

Eine geschlossene Fläche erhöht den Unterdruck im Zwischenraum zu stark; die Ventilatoren geraten aus ihrem Betriebspunkt und die Kälteleistung sinkt. Ein Gewebe mit gemessenem, kontrolliertem Widerstand unterbricht die Rezirkulation und hält den Zwischenraum auf Druck.

Welchen Gewebetyp brauche ich?

Das ergibt sich aus der CFD-Studie und dem maximal zulässigen Druckverlust. In den meisten Projekten ist DataAirShield05 die Basis; 04 und 28 werden eingesetzt, um Zonen dichter oder offener zu machen.

Ist das Gewebe brandsicher?

Ja: Brandklasse M2 nach NF P92-503 und B1 nach DIN 4102-1, mit Prüfzeugnissen akkreditierter Prüfinstitute.

Wie lange hält es?

Wir geben zehn Jahre schriftliche Garantie. Vergleichbares Gittergewebe von uns hängt seit zwanzig Jahren im Freien.

Können die Schirme auf ein bestehendes Dach?

Ja. Wir schließen an die bestehende Stahlkonstruktion an oder liefern die Anschlussdetails an den Stahlbauer.

Was brauchen Sie für einen Budgetpreis?

Grundriss des Kühlerbereichs, Luftvolumenstrom je Kältemaschine, maximal zulässiger Druckverlust, ob die Schirme demontierbar sein müssen sowie die Brand-, Wind- und Schneeanforderungen des Standorts.

Noch Fragen?

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie weitere Informationen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Rufen Sie uns an unter +31 (0)316-250830. Aber es geht noch einfacher: Füllen Sie direkt das untenstehende Kontaktformular aus. Wir werden Sie so schnell wie möglich kontaktieren!

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