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Bau und Verankerung von mobilen aufblasbaren Lärmschutzwänden
Bei mobilen aufblasbaren Lärmschutzwänden ist nicht nur die akustische Leistung wichtig, sondern auch die strukturelle Sicherheit und Stabilität. Die Höhe
der Wand, die Windlast, die Bodenbeschaffenheit und die vorübergehende Nutzung stellen besondere Anforderungen an die Konstruktion und Verankerung.
Auf dieser Seite werden die Konstruktionsprinzipien und Richtlinien beschrieben, die bei der Verwendung mobiler aufblasbarer Lärmschutzwände gelten.
Konstruktive Prinzipien
Der Bau mobiler aufblasbarer Lärmschutzwände basiert auf folgenden Prinzipien:
- temporäre Anwendung
- modulare Bauweise
- begrenztes Eigengewicht
- Stabilität unter Windlast
- Sichere Nutzung ohne feste Fundamente
Die aufblasbaren Platten werden mit einer tragenden Stützkonstruktion kombiniert, die für Stabilität sorgt und die Kraft auf den Boden überträgt.
Bildschirmhöhen
Für mobile Anwendungen sind verschiedene Bildschirmhöhen möglich.
Die gewählte Höhe bestimmt sowohl die akustische Wirkung als auch die strukturelle Belastung.
Bildschirmhöhe ca. 3 Meter
- geeignet für den Einsatz unter Bedingungen mit begrenzter Windlast
- geeignet für viele temporäre Situationen
- relativ leichte Konstruktion und Verankerung
Bildschirmhöhe ca. 5 Meter
- Größere Geräuschreduzierung durch zusätzliche Abschirmung
- höhere Windlast
- schwerere bauliche Vorkehrungen erforderlich
Bildschirmhöhe ca. 7 Meter
- wird bei hohen Lärmschutzanforderungen eingesetzt
- erhebliche Windlast
- Konstruktion und Verankerung werden immer projektbezogen geprüft
Windlast und Stabilität
Mobile Lärmschutzwände sind Windlasten ausgesetzt.
Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass sie diesen Lasten standhält, indem sie:
- Auswahl der Bildschirmhöhe
- Abstand zwischen den Stützpunkten
- Art und Tiefe der Verankerung
- Kombination aus Masse und Flexibilität
Bei höheren Bildschirmen oder offenem Gelände wird die Stabilität immer projektbezogen bewertet.
Fundament und Verankerung
Da es sich um temporäre Anwendungen handelt, werden permanente Fundamente vermieden.
Stattdessen werden temporäre Verankerungslösungen verwendet.
Temporäre Verankerung
Je nach Situation kann unter anderem Folgendes zur Anwendung kommen:
- Bodenanker
- Ankerbolzen
- Ballastlösungen
- Kombination aus Verankerung und Masse
Die Wahl hängt ab von:
- Oberfläche
- Bildschirmhöhe
- Windlast
- Anwendungsdauer
Normen und Richtlinien (strukturell)
Die Konstruktionsprinzipien basieren auf geltenden Normen und Richtlinien für temporäre Konstruktionen, darunter:
- EN 1990 – Eurocode: Grundlagen der Tragwerksplanung
- EN 1993 – Eurocode 3: Stahlbauwerke
- EN 1999 – Eurocode 9: Aluminiumkonstruktionen
- NEN-EN 13782 / 13783 – Temporäre Bauten
- DIN 4112 – Temporäre Bauten (deutsche Richtlinie)
Diese Normen bilden den Rahmen für Berechnungen und Prüfungen von temporären Installationen.
Projektbasierte Bewertung
Obwohl Standard-Bildschirmhöhen und Konstruktionsprinzipien verfügbar sind, werden die Konstruktion und Verankerung immer auf die jeweilige Projektsituation zugeschnitten.
Die konstruktive Bewertung kann je nach Projekt durch Faktoren wie die folgenden beeinflusst werden:
- Standort
- Bodenbeschaffenheit
- Windgebiet
- Dauer der Installation
Die strukturelle Sicherheit mobiler aufblasbarer Lärmschutzwände ist ein wesentlicher Bestandteil einer verantwortungsvollen Konstruktion.
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