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since 1948

Inspektion und Reparatur von Löschbehältern für Hubschrauber

Inspektion, Reparatur, Prüfung und Shell-Austausch von Gewebe-Löschbehältern — markenunabhängig, ausgeführt in den Niederlanden.

Helikopter-Löschbehälter leisten lange Tage unter harten Bedingungen: Dippen in Flüssen und Seen, Abrieb auf rauem Untergrund, UV, Schaummittel und tausende Füll- und Abwurfzyklen. Das Gewebe des Behälters — die Shell — ist dabei das Verschleißteil, während Kopf, Seile und Ventil deutlich länger halten. Risse über 76 mm, gebrochene Top-Loops oder gelöste Schweißnähte bedeuten nach den Kriterien des Herstellers: sofort außer Betrieb.

Bei Buitink Technology finden Sie die Textilkompetenz, um Ihre Behälter einsatzbereit zu halten: Inspektion, Reparatur, Prüfung und kompletter Shell-Austausch — ausgeführt in unserer Werkstatt in Duiven (Niederlande) von Spezialisten für technische Hochleistungstextilien.

Buitink entwickelt und fertigt seit 1948 flexible Konstruktionen aus beschichteten technischen Geweben: von aufblasbaren Konstruktionen und Hebekissen bis zu flexiblen Reservoirs mit hunderttausenden Litern. Alle relevanten Techniken sind im Haus: HF- und Heißluftschweißen, Konfektion schwerer Gewebe, Gurtband- und Seilverarbeitung sowie Materialprüfung. Wir sind ISO-9001-zertifiziert.

Für alle Marken

Wir arbeiten markenunabhängig: Bambi Bucket® und Bambi MAX®, aber auch Cloudburst, FAST, Monsoon-Typ und andere Gewebe-Löschbehälter. Auch bei älteren oder nicht mehr unterstützten Modellen helfen wir gerne.

Wie funktionieren diese Systeme?

Wer Löschbehälter instand hält, muss sie durch und durch verstehen. Alle Gewebe-Löschbehälter — vom klassischen Bambi Bucket® bis zu den modernsten Multi-Drop-Ventilen — teilen ein Konstruktionsprinzip: das Gewicht des Wassers hält das Ventil selbst geschlossen. Je voller der Behälter, desto fester wird die Dichtung angepresst: eine selbstverstärkende Abdichtung ohne Energiebedarf. Auch der Behälter selbst ist kein passiver Sack: beim Herausheben aus dem Wasser spannen Wasserdruck und Latten das Gewebe, sodass der Pilot über die Hubgeschwindigkeit sogar das Ladevolumen regelt ("variable fill").

Three generations of dump valves in fabric buckets 1. Fabric sleeve (single drop, 1982) tripline to spring reel (locked by the catch) fabric sleeve, everted upward "udder" Pilot presses → catch releases → water weight everts the sleeve: everything in one go. Spring reel retracts the empty sleeve. Passive · no motor · almost no power 2. Torrentula sliding tube (±2007) motor + crank in the control head cage + PVC tube on seats Motor crank pulls the tube open steplessly (0–100%, 0.75 s): gap height = outflow rate. Partial loads, split drops and extended drops. Infinitely adjustable · 24V + control boxes 3. Bambi MAX (±2017) motor + drum on the valve (IP67) only a power cable to the helicopter closed cable loop around deflector sheaves Motortrommel trekt via een closed cable loop actively open and closed; sensors monitor position. Control: press = open, release = closed. Incremental (IVC) · all-in-one · sensor-monitored Common principle: the water weight always helps keep the valve closed (self-energising seal); the bucket itself is welded, coated technical fabric. Schematic illustrations based on SEI service/operations manuals — not manufacturer drawings.

Generation 1 — der Innensack (Single Drop)

Der klassische Behälter (seit 1982) nutzt einen zweiten Gewebesack, nach oben gestülpt im Behälter. Die Öffnung wird durch Schnürleinen zusammengezogen, und der Druckunterschied zwischen Wasser außen und Luft innen presst den Sack flach — wie ein Handschuh, den man unter Wasser drückt. Ein Stahlseil (Tripline) zu einer verriegelten Federtrommel im Bedienkopf hält den Sack oben. Drückt der Pilot den Knopf, zieht ein Magnet die Sperrklinke weg und das Wassergewicht stülpt den Sack durch die Bodenöffnung nach außen: die volle Ladung fällt als eine massive Säule. Die Federtrommel zieht den leeren Sack zurück — bereit für den nächsten Dip. Kein Motor, kaum Strom, nichts, das im Wasser versagen kann.

Suspension of the valve sleeve (dump valve) — isometric cutaway CLOSED (locked by the tripline) Control head (spring reel,solenoid + catch) Suspension cables (4×) Water pressure squeezesthe sleeve shut Valve sleeve (dump valve),everted upward = closed Bolt ring 40× ¼" SS "Udder" (max 50 mm) Tripline (steel cable) Shackle + ketting Riser (webbing) Ring Purse strings Shell (drawn transparent) Neoprene foam + butyl(main seal) The sleeve hangs from the tripline only (ring & riser); the sole fixed connection is the bolt ring at the bottom. OPEN (tripline released) The water weight everts the sleeve through the bottom opening: unobstructed column. The spring reel then retracts the sleeve and the purse strings close the mouth. Schematic illustration based on the SEI service manual (5566–HL9800, 2017F) — not a manufacturer drawing, dimensions indicative.

Generation 2 und 3 — das Schieberohr (Multi Drop)

Modernere Ventile (Torrentula, Bambi MAX®) ersetzen den Innensack durch ein hartes Rohr, das vertikal in einem festen Käfig aus Basisring, Stützstangen und Topplatte gleitet. Das Rohr steht wie ein umgedrehtes Glas über der Bodenöffnung; hebt der Motor es an, entsteht ringsum ein Ringspalt, durch den das Wasser ausströmt. Weil das Rohr parallel zur Strömung bewegt und die Dichtung ein Sitz ist — Kontakt nur in der Endlage, keine gleitende Reibung — genügt ein kleiner 24V-Motor, der das Ventil in unter einer Sekunde bedient: stufenlos (Torrentula) oder in Stufen (Bambi MAX, "Incremental Valve Control"). So kann der Pilot Teilladungen abwerfen, Drops verlängern oder eine Ladung auf mehrere Ziele verteilen.

Torrentula valve: cage construction in the shell — isometric cutaway CLOSED (tube rests on the bottom seal) Shell (fabric) — touches the valveonly at the base ring Slider bushing on support rod Lift spider (spokes) Lift bar Valve guard Bolt ring through fabric + neoprene Actuator cable → control head Top plate (+ pumps) Constant-force spring (closing assist) PVC sliding tube (0.75 s) Support rod (4×, alu) Seals (neoprene), 2× Base ring = connection to the shell Base ring, support rods and top plate form one fixed cage; only the PVC tube moves (vertically, guided by bushings). OPEN (tube raised) Tube raised = annular gap above the bottom seal; water flows out all around. Gap height infinitely adjustable 0–100% = partial loads and extended drops. Schematic illustration based on the SEI Torrentula Operations & Service Manual (2014C) — not a manufacturer drawing, dimensions indicative. Full cross-section: the PVC tube sits like an upside-down glass over the opening The tube is simply open at the bottom. Water stands around it; the rim rests on the seal ring around the opening. Inside is air. CLOSED water in the bucket shell (fabric) PVC tube (open cylinder) air — connected to the outside via the opening ← opening → outside air below the bucket The bottom of the tube is not closed — it does not need to be: water can only pass underneath, and that path is blocked because the rim is pressed onto the neoprene seat around the opening — by the water pressure itself (blue arrows), like a glass over a drain. OPEN — tube raised 10 cm motor lifts gap between rim and seal → water falls through the opening When the motor lifts the tube, an annular gap opens between tube rim and seat: water flows from all sides onder de rand door en falls through the opening naar buiten. Drawn: Torrentula (seals fixed on the cage). On the Bambi MAX theseals sit on the tube itself and travel with it — same seat principle. At the top the mirror image applies: the tube's upper rim closes against the top seal, so water cannot enter over the top either. Schematic illustration based on the SEI Torrentula / Bambi MAX service manuals — not a manufacturer drawing, profile shape indicative.

Andere Marken, gleiche Familie

Auch Behälter anderer Hersteller — Cloudburst, FAST, Monsoon-Typen — unterscheiden sich in der Ausführung, doch der Kern ist stets derselbe: eine lasttragende Gewebekonstruktion, eine selbstverstärkende Abdichtung und ein Ventil, das schnell und kontrolliert öffnet.

Inspektion und Mechanik

Wir inspizieren den kompletten Behälter — Gewebe und mechanische Teile:

Gewebe und Nähte (Shell)

  • Vollständige Sichtprüfung von Shell, Bahnen und Schweißnähten
  • Kontrolle von Top-Loops, Gurtschlaufen und Verschleißstreifen nach den Kriterien des Herstellers
  • Beurteilung der Beschichtung (Verschleiß, UV-Schäden, Pinholes) und früherer Reparaturen
  • Maßkontrolle kritischer Schnittstellen (Ventilöffnung, Battentaschen, Bracketpositionen)

Mechanische Teile

  • Tragseile: Ausfransungen, Knicke, Pressverbindungen
  • Ketten, Schäkel und M-Strap-Anbindungen
  • IDS-Nabe und Speichen, Shell-Brackets, Halteseile
  • Ablassventil: Funktion, Abdichtung, Purse Lines, Tripline
  • Elektrik: Magnetauslöser, Verkabelung und Stecker (Funktionstest)

Nach jeder Inspektion erhalten Sie einen Bericht mit Befunden je Bauteil, nach Dringlichkeit eingestuft, mit einem Festpreisangebot für die Instandsetzung.

1. Control head 2. Suspension cables 3. M-straps 4. Cinch strap 5. Ballast 6. Shell (fabric) 7. Battens 8. Clamp ring +seal 9. Dump valve 10. Tripline

Reparatur und Shell-Austausch

Reparatur

  • Dauerhafte Patch-Reparaturen: Heißluftschweißen (bevorzugt) oder Kleben, abgestimmt auf den Gewebetyp (PVC- oder PU/TPU-beschichtet)
  • Instandsetzung von Schweißnähten, Battentaschen und Verschleißstreifen
  • Austausch von Gurtband, Top-Loops, Purse Lines und Kleinteilen
  • Jede Reparatur schließt mit einer Zugprüfung an einer mitgeschweißten Probe ab

Kompletter Shell-Austausch

  • Gewebe verschlissen, aber Kopf, Seile und Ventil noch gut? Dann ist eine neue Shell die wirtschaftliche Wahl.
  • Wir vermessen Ihren Behälter und fertigen eine Ersatz-Shell aus modernem TPU-beschichtetem Gewebe
  • Ihr vorhandenes Ventil, Kopf und Hardware werden übernommen und eingestellt
  • Deutlich günstiger als ein kompletter neuer Behälter

Prüfung und Qualitätskontrolle

Jeder Behälter verlässt unsere Werkstatt mit einem Prüfbericht. Je nach Auftrag führen wir aus:

  • Zugprüfungen an Gewebeproben und Schweißnähten auf unseren eigenen Prüfbänken (2,5 bis 300 kN)
  • Bruchlastkontrolle von Gurtband, Schlaufen und Anbindungen
  • Dichtheits- und Funktionstest von Ablassventil und Dichtungen
  • Elektrischer Funktionstest von Magnetauslöser und Bedienung
  • Maßbericht der kritischen Maße nach Reparatur oder Austausch

Alle Ergebnisse werden je Seriennummer dokumentiert — die Wartungshistorie jedes Behälters bleibt nachvollziehbar, auch für Ihre eigene Qualitäts- und Luftfahrtdokumentation.

kN reading Quality controls Fabric tensile strength (warp/weft) Tensile test on welds and repairs Breaking strength webbing and loops Cables, chains and shackles Klepwerking en seal (lektest) Electrical: solenoid and wiring Dimensional check and test report

Ablauf

1. Intake & registrationSerial number, model, history 2. InspectionFabric, welds, mechanics 3. Report & adviceFindings + repair quote 4. Repair / replacementRepair or new shell 5. TestingTensile, leak & function tests 6. Release & documentationTest report, traceability
  • Anlieferung per Palette oder in unserer Transporttasche; auf Wunsch organisieren wir den Transport innerhalb Europas.
  • Vorrangservice in der Brandsaison nach Absprache.
  • Inspektion und Bericht zum Festpreis; Instandsetzung erst nach Ihrer Freigabe des Angebots.

Möchten Sie Ihren Löschbehälter inspizieren, reparieren oder prüfen lassen? Kontaktieren Sie Buitink Technology unter +31 (0)316 250 830 oder [email protected].

Bambi Bucket® ist eine eingetragene Marke von SEI Industries Ltd. Buitink Technology ist nicht mit SEI Industries Ltd. / DART Aerospace verbunden. Fotos: eigene Aufnahmen von Buitink Technology.

Noch Fragen?

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie weitere Informationen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Rufen Sie uns an unter +31 (0)316-250830. Aber es geht noch einfacher: Füllen Sie direkt das untenstehende Kontaktformular aus. Wir werden Sie so schnell wie möglich kontaktieren!

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